Moden wird Museum – 2012

„Moden wird Museum“ sollte eine Ausstellung der vergangenen Projekte der Professur „Moden und öffentliche Erscheinungsbilder“ von Christine Hill im Neuen Museum Weimar werden. Der Focus der Professur für Medienkunst/Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar liegt unter anderem auf dem Erstellen von Ladenkonzepten. Christine Hill selbst setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit intensiv mit Ladenkultur und dem direkten Austausch von Käufer und Verkäufer auseinander. So entstanden in den vergangen Jahren immer wieder verschiedenste Shopkonzepte. In einer Dreiergruppe hatten wir die Aufgabe jeweils vier dieser Konzepte in einem Ausstellungsraum darzustellen und erlebbar zu machen.

Wir konzipierten den Raum als eine Erlebnisfläche für den Besucher. Er kann hier selbst in die Rolle des Verkäufers oder Käufers schlüpfen, sich hinter den Tresen begeben und sich dabei hautnah mit dem jeweiligen Shopkonzept vertraut machen. Der Grundaufbau der Läden ist immer gleich und besteht aus einem Regal, dem zentralen Tresen und einem vorgelagerten Objekt, passend zum Laden. Allerdings sind alle Bestandteile extra auf das Konzept zugeschnitten und wurden teilweise extra neu angefertigt.

Bei den ausgestellten Konzepten handelte es sich um die Poststelle, eine Werkstatt rund um das Thema Schreiben, den „Äppelstore“ wo der Kunde alles rund um dem Apfel erwerben konnte, das „Pflanzenlazerett“, eine erste Hilfe Station für kranke und vernachlässigte Pflanzen und den „Shopshop“, ein Laden für Ladenbesitzer in dem die Ausstattung für neue Läden erworben werden kann.

Durch Vertragsprobleme seitens der Uni musste die Museumsausstellung leider abgesagt werden. Deshalb hatten wir mit einem wesentlich kleineren Raum und Budget vorlieb zu nehmen, konnten die Ladenkonzepte aber dennoch zur Jahresausstellung der Bauhaus-Universität Weimar zeigen.