Japanisches Teehaus – 2011

Im Projekt „Skill Set“ sollte den Teilnehmenden alternatives Wissen vermittelt werden, welches für ihre eigentliche Ausbildung nicht nötig gewesen wäre. Es wurden Experten unterschiedlichster Themengebiete eingeladen, um ihre Skills weiter zu geben. Im Gegenzug wurden die Räumlichkeiten passend zum Thema, von den Studierenden vorbereitet.

Einer der Experten war ein Japanischer Teezeremonienmeister, der zur Jahresausstellung der Bauhaus-Universität Weimar eine traditionelle Teezeremonie abhielt und dabei einen Einblick in die japanische Kultur gewährte.

Entsprechend wurde der zur Verfügung stehende Raum so gut wie möglich einem japanischen Teehaus nachempfunden. Neben dem Raum für die Zeremonie, mit seinen festgelegten Maßen und gelagert auf speziellen Kieselsteinen, ist das Umfeld des Teehauses von immenser Bedeutung. Daher sind derartige Einrichtungen immer in aufwändigen Gärten errichtet, um dem Besucher schon vor der eigentlichen Zeremonie die Möglichkeit zu geben, vom Lärm und Trubel der Welt Abstand zu nehmen.

Um diesen Effekt so gut es geht in unserem Seminarraum zu erreichen, installierten wir ebenfalls einen Garten um das kleine Teehaus, der neben zahlreichen Pflanzen und Moosen einen kleinen Teich, dezente Waldgeräusche und eine stimmungsvolle Beleuchtung enthielt. So gelang es uns, mitten im Hochsommer und den hektischen Ausstellungstagen eine kleine Oase der Ruhe und Entspannung zu errichten.